Im Rahmen der diesjährigen Projekttage des Max-Planck-Gymnasiums kurz vor den Sommerferien hatten fünf Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, in das spannende Hobby des Segelfliegens hineinzuschnuppern. Für alle Teilnehmenden war es Neuland – umso größer war die Neugier und Begeisterung, die sie mit auf den Flugplatz brachten.
Das Projekt fand über drei Tage bei uns auf dem Flugplatz statt. Zeitgleich befanden sich auch Fluggäste aus Krefeld im Fluglager vor Ort, was eine besondere Atmosphäre und zusätzliches Fluggeschehen mit sich brachte.
Jeder der fünf Schüler durfte zwei Starts im Segelflugzeug miterleben – jeweils auf dem vorderen Sitz gemeinsam mit einem erfahrenen Fluglehrer. So konnten sie das Gefühl, ein Flugzeug zu steuern, besonders intensiv erleben, natürlich stets unter Anleitung und mit der nötigen Sicherheit. Zusätzlich gab es für alle auch einen Start im Motorsegler, bei dem man die Unterschiede zwischen Segel- und Motorflug direkt erleben konnte.

Ausblick während des Motorseglerfluges


Leider machte das Wetter dem Flugbetrieb zeitweise einen Strich durch die Rechnung. Regen und geringe Thermik erschwerten längere Flüge, sodass improvisiert werden musste. Doch auch das war kein Problem: Die Jugendlichen konnten stattdessen den vereinseigenen, selbstgebauten Flugsimulator ausprobieren. Auch wenn das Erlebnis natürlich nicht mit einem echten Flug vergleichbar ist, bot der Simulator eine spaßige und lehrreiche Alternative, die bei allen gut ankam.
Trotz des wechselhaften Wetters konnten viele neue Eindrücke gesammelt werden. Insgesamt war das Projekt ein voller Erfolg und für alle Beteiligten eine besondere Erfahrung über den Schulalltag hinaus.